Heimische Wildtiere

Unzählige Wildtiere bevölkern unsere Gärten, Wälder und Wiesen in Deutschland. Ob Insekten, Vögel, Reptilien oder Säugetiere - wir geben Ihnen faszinierende und spannende Einblicke in das Leben unserer tierischen Nachbarn und viele Tipps, wie ein harmonisches Zusammenleben im Einklang mit der Natur ermöglicht werden kann. Tauchen Sie ein in die Welt jenseits von Hund oder Katze und staunen Sie über die wundervolle Artenvielfalt unserer Heimat.

Weißstorch Nest
Ein Weißstorch in seinem gewaltigen Nest

Trotz seiner beeindruckenden Größe ist er beliebt und seine Nester gelten gemeinhin als Glücksbringer. Obwohl sich zahlreiche Mythen und Fakten um den imposanten Vogel ranken, ist er ausgesprochen gut erforscht.

Schildkröte im Wasser
Europäische Sumpfschildkröte - im flachen Wasser zuhause

Sie ist die einzige Schildkrötenart, die in Deutschland vorkommt – und war im Mittelalter als Speise so begehrt, dass sie fast ausgerottet wurde. Heute gibt es nur noch wenige Vorkommen in abgelegenen Regionen in Ostdeutschland.

Alpenmurmeltier
Im Gebirge zuhause: das Alpenmurmeltier

In wenigen Wochen geht sein Winterschlaf zu Ende. Etwa ein halbes Jahr verbringt es damit und zieht sich dafür in seine weitläufigen, metertiefen Höhlen zurück. Im großen Familienverband wärmt man sich gegenseitig und schützt die Jungtiere.

Graugans Wiese
Nur die Kanadagans ist noch größer als die Graugans

Unsere häufigste und zweitgrößte heimische Wildgans ist dafür bekannt, dass sie ihre Artgenossen mit Getöse vor Gefahren warnt – und diese auch durchaus vehement verteidigt. Deswegen eignet sie sich hervorragend, um das Haus zu hüten. Mehr dazu hier.

Strandkrabbe im Watt
Häufig im Flachwasser unterwegs: die Strandkrabbe

Spaziergänger am Strand finden regelmäßig ihre Rückenpanzer, die sie bei ihren fünf Häutungsstadien einmal pro Jahr abwirft. Danach wächst ein neuer, größerer Panzer. Aber sie hat noch mehr verblüffende Fähigkeiten.

Goldschakal liegend
Der Goldschakal kann sich gut an verschiedene Umgebungen anpassen

Er ähnelt dem Wolf und war, ähnlich wie dieser, hierzulande praktisch ausgestorben. Seit 1997 ist er aber wieder da und hat sich seitdem still und leise in praktisch allen Bundesländern niedergelassen. Er sorgt jedoch für deutlich weniger Aufregung.

Rebhuhn Feld
Rebhühner bevorzugen pflanzliche Nahrung, z. B. Getreidekörner oder Gräser

Freilebende Rebhühner bekommt man mittlerweile nur noch selten zu Gesicht. Obwohl sich der einstige Steppenbewohner hervorragend an europäische Landschaften angepasst hat, gehen die Bestände dramatisch zurück.  

Mufflons im Gebirge
Trockene Gebirgslandschaften sind das Zuhause der Mufflons

Seine Heimat liegt in den trockenen und warmen Gebirgsregionen Korsikas und Sardiniens. In Deutschland liegt sein Zuhause weit verstreut in Wäldern und Heide. Wir Menschen werden die scheuen Tiere jedoch eher selten zu Gesicht bekommen.

Ente und Erpel
Zur Balzzeit versucht der Erpel, die Ente zu beeindrucken

Ab Herbst brezeln sich die Männchen auf und konkurrieren miteinander, damit sie von den Weibchen auserkoren werden. Die häufigste heimische Entenart ist an allen Gewässern in der Stadt und auf dem Land zuhause. Mehr dazu lesen Sie hier.